Subatzus & Bringmann GbR

Büro für Baumbegutachtung und Landschaftsarchitektur

Landschaftsplanung - Referenzen

Projekt:

Auftraggeber:

Bearbeitungszeitraum:

Sedimentberäumung Verteilerwehr Koschen

LUGV Brandenburg

2015

  • Entschlammung_Verteilerwehr_Koschen
  • Sedimentfang_Verteilerwehr_Koschen
  • Abfang_Verteilerwehr_Koschen
  • Aale_Verteilerwehr_Koschen
  • Flussmuscheln_Verteilerwehr_Koschen
  • Tierspuren_Verteilerwehr_Koschen
  • Kotspuren_Fischotter_Verteilerwehr_Koschen
Entschlammung_Verteilerwehr_Koschen1 Sedimentfang_Verteilerwehr_Koschen2 Abfang_Verteilerwehr_Koschen3 Aale_Verteilerwehr_Koschen4 Flussmuscheln_Verteilerwehr_Koschen5 Tierspuren_Verteilerwehr_Koschen6 Kotspuren_Fischotter_Verteilerwehr_Koschen7

Im Zuge der Entschlammung der Sedimentfänge des Verteilerwehres Koschen im Lauf der Schwarzen Elster waren Schäden an geschützten Arten, Biotopen und Gehölzen nicht auszuschließen. Zur Umsetzung und Einhaltung der umwelt- oder naturschutzrechtlichen Vorschriften, Normen und Regelwerke sowie zur Vermeidung von Umweltschäden waren geeignete Maßnahmen vorzusehen.

 

Das LUGV beauftragte unser Büro einerseits mit der Überwachung der Einhaltung der Naturschutzauflagen der Genehmigung (= ÖBB), andererseits zugleich auch mit der Durchführung der erforderlichen baubegleitenden Artenschutzmaßnahmen (Abfang/Umsetzung aquatischer Organismen).

 

Im August - 2 Monate vor Baubeginn - wurde der Wirkraum auf schutzbedürftige Biotope und Habitate überprüft. Eine nach der Kartenanalyse nicht auszuschließende Betroffenheit von Arten wie dem Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling konnte vor Ort ausgeschlossen werden. Für die absehbar betroffenen Arten wurden die örtlichen Rahmenbedingungen nötiger Schutzmaßnahmen sondiert.

 

Im Rahmen von 6 Ortsterminen erfolgte Ende Oktober die Kontrolle und Dokumentation der Einhaltung der Genehmigungsauflagen sowie die Abstimmung erforderlicher temporärer Flächennutzungen. Durch den parallel erfolgenden Abfang aquatischer Organismen (Muscheln, Fische, Krebse) war eine regelmäßige Präsenz der ÖBB vor Ort in einem für den AG finanziell attraktiven Rahmen möglich. Es wurden keine Verstöße festgestellt. Im Zuge von ÖBB und Abfang wurden über Tausend Individuen von über 40 Arten erfasst. Die relevanten Nachweise wurden im Endbericht aufgeführt, so z. B. zu Fischotter, Eisvogel, Zauneidechse, Aal, Kamberkrebs, Gauckler, Kleiner Königslibelle und Aufgeblasener Flussmuschel.